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Montag, 2. Dezember 2013

Der Hot Water Beach Hype

Ich bin ein fürchterlicher Strandsnob. 
Ganz ehrlich…und es tut mir ja auch irgendwie leid, aber ich kann nichts dafür. 
Wie an so vielem, sind natürlich meine lieben Eltern schuld. (Die Begründung geht ja sowieso immer, nicht wahr?)




Warum genau, erkläre ich euch noch an einer anderen Stelle. Jedenfalls, bin von klein auf eeeextreeeeeeem picky was Urlaubsstrände angeht. Wenn meine Klassenkameraden ganz aufgeregt von ihrem Sommerurlaub an der Adria oder auf Mallorca erzählten, dachte ich mir immer nur *meeeh*…alles nur so mittel. Heute, viele Jahre später, weiß ich das es auch in Europa wirklich sehr schöne Strände gibt…aber die fünf Jahre alte Schokofinger-Franziska war einfach davon überzeugt - sie hat den Plan! 

Jahrzehnte später hat sich natürlich vieles geändert. Ich bin z. B. deutlich größer und wie gesagt, weiß ich inzwischen das auch Mallorca seine Vorzüge hat. Nur das mit den Schokofingern ist eigentlich immer noch dasselbe. Als mir mein Freund sagte das wir auf unserer Reise auch unbedingt an Whitianga's Hot Water Beach vorbeischauen müssen bin ich ungefähr so begeistert wie von einer Runde Quallen jagen an der Adria. Mir schiessen sofort die Bilder mit hunderten von Leuten in den Kopf die dicht an dicht Löcher in den Sand graben um sich dann darin einzuweichen. Der Witz dabei erschließt sich mir nicht so wirklich, aber ok. Wenn man das gesehen haben muss, gehen wir da natürlich auch hin. 
Dort angekommen hatte ich dann einen dieser - "wie geil ist Neuseeland denn bitte im Winter!" Momente. 



Es war überhaupt nicht wie auf den vielen Fotos im Internet, denn wir hatten den Strand fast für uns alleine! Wir stehen also bei strahlendem Sonnenschein barfuß an diesem Strand. Blinzeln in die Sonne, atmen ganz tief durch, lassen uns die nackten Beine von dem erfrischenden Pazifik umspülen und rennen plötzlich wie angestochen wieder landeinwärts. Warum?
Tja, simpel: nachdem die kleinen, kalten Schaumwellen an unseren Waden brechen und wir überlegen ob es nicht vielleicht doch zu kalt ist, zieht sich das Wasser langsam wieder zurück. Mit ihm die oberste Schicht Sand am Boden. Das wiederum bringt das heiße Thermalwasser an die Oberfläche was uns etwas irritiert hat. Man stelle sich das so vor: 
"Wooow Strand, kommt schnell die Füße rein!" - "Hui kalt!" - "Uuuuuh warm!" - "Baaah, wieder kalt!" - "Ooooh, geiiiil!" Und das immer schön im Wechsel. Großartig!
Ich habe vermutet das Wasser ist sicherlich nicht heiß genug ist um in Winter darin zu baden, aber da hätte ich wohl etwas genauer recherchieren sollen. Denn fast 60°C sind definitiv warm genug um sich etwas aufzuwärmen. Also unbedingt Schaufeln einpacken! 

Ich als alter Strandsnob muss also zugeben: der Strand wird dem Hype auf alle Fälle gerecht! Und im Winter kann ich einen Besuch wirklich uneingeschränkt empfehlen :-)

Sonntag, 10. November 2013

Waitomo im Bear Grylls Modus

Ich habe in meinem bisherigen Leben genau zwei Urlaube auf Campingplätzen begonnen und sie jeweils im Krankenhaus beendet. Auf irgendwelche Bäume, Gräser oder sonstiges Zeugs bin ich scheinbar ziemlich allergisch, es ist mir also nicht zu verdenken das ich eine pauschale Abneigung gegen das Campen habe. 
Aufgrund drastischer Kosteneinsparmaßnahmen haben wir in Waitomo dann aber doch auf einem dieser genächtigt – diesmal allergiefrei und sehr zufrieden, da sehr schön sauber. Die Bungalows sind mit einem Stockbett, einem Tisch, zwei Stühlen und einer Spüle zwar sehr minimalistisch ausgestattet, aber wenn wir ehrlich sind: mehr braucht man ja im Grunde auch nicht für eine Nacht.




Falls es durch die letzten Posts noch nicht deutlich genug rauskam – es war ja kalt dort. Mein persönliches Tageshighlight war daher eine schöne, heiße Dusche um mich wieder aufzuwärmen. Die Herausforderung auf diesem Campingplatz bestand allerdings darin, am frühen Morgen nicht nur aus dem Bett zu kommen, sondern im Anschluss auch ca. 40 Meter im Freien zum Waschraum zu laufen.
Aber ok, frostiger Nieselregen und kräftige Windböen sind durchaus akzeptabel, wenn man weiß - am Ende wartet die wärmende Dusche. 

Ein Problem ist allerdings, wenn man nach dem Duschen feststellt, dass das Fenster des Duschraumes gekippt ist, es deshalb fürchterlich zieht und – noch viel schlimmer – man das flauschig weiche, extra angemietete Handtuch im Bungalow vergessen hat. Mist. Riesengroßer Mist sogar.

Zähneklappernd wird kurzerhand in den Bear Grills Modus geschaltet: Handy? Nicht da. Nach Unterstützung rufen? Zu peinlich. Weiter duschen bis mich jmd. holt? Unser Zeitplan! Darauf hoffen das sich ein Schaf in den Waschraum verirrt es mit dem Venus Gilette rasieren, schnell einen Poncho stricken und zurück rennen? Wäre eine Option, aber da meine Strick-Skills sich eher in Grenzen halten, schnappe ich mir dann doch kurzerhand meinen Schlafanzug und trockne mich damit ab.  Bear Grylls hat ja schließlich auch nie Handtücher dabei. Ich wusste das der DMAX Marathon vor dem Abflug zu etwas gut war. Großartiges Gefühl. Echt.  

Erst die fluffigen Pancakes mit gebackenen Bananen, goldenem Ahornsirup und Bacon (WTF?!? Weiß jmd warum die Kiwis zu gefühlt ALLEM Bacon essen?!?) im kleinen und vor allem sehr hübschen Diner gegenüber konnten meine Laune wieder heben. So gestärkt waren wir bereit für einen Tag voller Bushwalks und Glühwürmchen jagen. Diese Glühwürmchen sind nämlich das absolute Waitomo must-see…zumindest laut Reiseführer. Und es gibt auch massig Angebote um sich diese auf geführten Touren anzuschauen oder beim Black Water Rafting die unterirdische Höhlenlandschaft unsicher zu machen. Wir haben aber beschlossen mal die individual Touristen raushängen zu lassen und dem Tipp unseres erfahrenen Campigplatzbetreibers zu folgen. Dieser hat uns netterweise mit Taschenlampen und einer Karte ausgestattet damit wir auf eigene Faust auf Glühwürmchen Entdeckungstour gehen können. Haben wir dann auch nach einem sehr schmackhaften Abendessen im Restaurant Huhu (direkt neben dem Campigplatz) gemacht. 



So richtig im Dunkeln, nur wir drei und um uns herum neuseeländischer Busch. Auf halber Strecke viel mir ein, das ich Dunkelheit ja eigentlich nur so mittel cool finde. Gegen 23 Uhr in einem fremden Land durch den Wald laufen stand so eigentlich auch nicht unbedingt auf meiner To do Liste. 

Manch einer würde vor romantischer Verzückung seufzen beim Anblick von vielen kleinen Lichtlein die zwischen den dicht bewachsenen Felswänden funkeln. Ich fühlte mich eher an die Vorschau des Horrorfilms „The hills have eyes“ zurück erinnert als wir hochkonzentriert die dunklen Schotterwege entlang schlichen.



Man hat bei einer selbst organisierten Nachtwanderung sicherlich nicht dieses geballte „ich stehe plötzlich unter einem komplett erleuchteten Himmel“ Erlebnis wie in einer der offiziellen Höhlen, aber wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, ist mein Sinn für Romantik jetzt nicht soooo stark ausgeprägt, daher hat mir unser Trip sehr gut gefallen. Nicht zuletzt weil er uns nichts gekostet hat :-)

Sonntag, 27. Oktober 2013

Not all those who wander are lost...

...außer wir natürlich. 
Weil wir haben ja kein Navi, sondern nur eine Karte und die wohl weltschlechteste Kartenleserin, nämlich mich. Die Frau, die viele Monate lang mit dem Navi zur Arbeit gefahren ist…nur um sicher zu gehen versteht sich. (Morgens hab ich keine Zeit um auf den Weg zu achten, da muss ich Nachrichten hören und mich mental auf den Arbeitstag vorbereiten…ok, eher Musik hören und abgehen…ich geb's zu)

"Die Hobbits schätzen Ruhe und Frieden und den wohlbestellten Boden: Sie wohnten am liebsten in kleinen Gemeinden zwischen Äckern und Weidegründen." So beschrieb Herr Tolkien das Volk der Hobbits und ich überlege während ich diese Zeilen schreibe, ob ich wohl einen guten Hobbit abgegeben hätte…so ganz gemächlich mit viel gutem Essen und so…hmm



Wir stehen also in der wärmenden Nachmittagssonne in Matamata, äääh Hobbiton, und lassen uns von Sam (ja, er heißt wirklich so…ob das wohl ein Einstellungskriterium war?!) das original Filmset der Peter Jackson Filme "Herr der Ringe" und "Der Hobbit" zeigen. 
So wie für mich das Bungeespringen ein Pflichttermin auf unserer Reise war, war dieser Besuch ein Must-See für meine beiden HdR begeisterten Mitreisenden. 
Zwar haben wir alle erstmal kräftig geschluckt und nur seeehr zögerlich unsere Kreditkarten gezückt als uns klar wurde, dass uns dieser 2,5-stündige Spaß 45 Euro pro Person kostet, aber gut, was tut man nicht alles als wahrer Fan. (und liebende Freundin/Schwester *hust*)

Wir starteten unsere Tour in einem schnieken Retrobus, quer durch eine gigantisch große Schafsfarm wo wir zum ersten Mal auf der Reise neuseeländischen Schafe zu Gesicht bekommen haben, weil selbst die Schafe wissen das Neuseeland im Sommer einfach viel cooler ist. Wir haben allerdings erfahren das die  original Schafe der Farm nicht in den Filmen aufgetaucht sind, da diese einfach nicht hübsch genug waren. Autsch. Die armen Dinger. Ob sie wohl noch Komplexe haben? Von den hübschen, externen Filmschafen gehänselt wurden?!?


Im Auenland selbst überkommt mich ein sehr seltsames Gefühl, denn wie gesagt, ich bin jetzt nicht sooooo der Tolkien Fan. Ich fand die Filme schön, schau sie auch immer mal wieder gerne an, aber die Geduld die Bücher zu lesen hab ich nie aufgebracht, weil es mich dann doch nicht so wirklich interessiert. Wenn man aber da steht, wo Bilbo sich aufmacht um in sein Abenteuer aufzubrechen, die Wege entlang schreitet über die Frodo gerannt ist, dann ist das doch irgendwie ganz cool. 
Beeindruckend ist auch, was für ein Aufwand für die Filme betrieben wurde. Z. B. der 1,3 Millionen Euro Baum, oder die sieben Vollzeit Gärtner die angestellt sind um das Auenland in Schuss zu halten. 



Unser Guide Sam hat es jedenfalls geschafft seine Tour so zu gestalten, dass wir die hohen Kosten fast wieder vergessen haben (was natürlich auch an dem gratis Bier im "Green Dragon", eine Hobbit Bar mitten im Auenland, gelegen haben könnte), denn es gab quasi nichts was er nicht wusste. 

Auch hatten wir hier ausnahmsweise mal einen Jahreszeiten Vorteil: keine lange Wartezeit am Eingang und viel Platz für menschenleere Fotos, was in der Hochsaison sicherlich nicht so einfach werden dürfte.

Für Details: Hobbiton Tours

Atenio,
Franziska

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Im freien Fall


Kennt ihr diesen Blick den man von Geschwistern zugeworfen bekommt wenn man sie grade richtig, richtig in etwas reingeritten hat?

Ja?

Genauso einen Blick, also einen der aller übelsten Sorte, warf mir mein Bruder zu als ich auf unserer Reise verkündet habe: „Ich will in Neuseeland Bungee springen gehen!“
Während ich mir diese Idee mit ca. 17 Jahren in den Kopf gesetzt hatte und durch nichts - nicht die Kosten, nicht den Temperaturen oder dem Betteln unserer Mutter - davon abzubringen war, war mein kleiner Bruder eher skeptisch. Da er allerdings mit 23 und guten 1,80 m nicht mehr ganz so klein ist, schlägt natürlich das männliche Ego bereits voll durch. Da steht die Familienehre auf dem Spiel, und meine Güte was sollen die Leute denken wenn die Schwester sowas macht und er kneift?! Geht gar nicht. 
Also Todesblick an mich für meine tolle Idee, die Höhenangst gekonnt verdrängt und auf ins Auto in Richtung Lake Taupo. 


Aussicht von der Bungee Station...laut Internet eine der schönste der Welt


Ich hatte vor einigen Jahren einen Fernsehbericht über das Bungeespringen in Neuseeland gesehen und die Bilder vor Menschen die vor gigantischen Felswänden in malerischen Buchten an Gummiseilen rumbaumeln haben mich über die Jahre einfach nicht mehr losgelassen. Auf einem Parkplatz von so `nem komischen Kranen springen kann ja jeder! Für mich und meine  Bucket-List muss schon etwas spektakuläreres her!
Das Frühstück haben wir morgens trotzdem vorsorglich auf ein Minimum beschränkt  und hätte ich gewusst, dass mir an der Station ein netter Herr mit rotem (!!!), nicht so einfach abwischbaren (!!! ³) Edding mein Gewicht in gigantischen Lettern auf den Handrücken schreibt, hätte ich mir die Hell’s Pizza (ein kleiner Tipp am Rande)  am Vorabend garantiert auch verkniffen *grmpf*.  Aber ich seh es ja ein, wenn auch ungern, dass das Gewicht unter Umständen relevant ist wenn es um die Seillänge bzw. dessen Dehnung geht.



Um unserem Ruf als Schwaben auch am anderen Ende der Welt gerecht zu werden , wurde der Holde kurzerhand zum Fotografen ernannt (scho wieder 60 Eur g’schbart, gell!)  und  ich machte mich mit dem Brüderlein im Schlepptau auf den Weg zur Absprungstation.  Während dieser gesamten Zeit hab ich mir eig. keinerlei Gedanken über den Sprung selbst gemacht, erst in dem Moment als ich vorne an der Kante stand, die Zehen darüber und  die Arme in die Höhe strecken musste machte sich die blanke Panik breit. „ich kann mich nirgends festhalten, muss kopfüber ins Nichts stürzen und zahl auch noch Geld dafür!!! Bin ich denn des Wahnsinns?!?“
Die Jungs an der Station kennen diesen Blick vermutlich sehr genau und bevor ich mich versehe ruft es hinter mir „One, two, three, bungeeeeeeee!“ ein kleiner Schubs und ich bin kurz mal völlig fertig mit den Nerven. 




Unter normalen Umständen bin ich ein Mensch der konsequent alles tussieske vermeidet. Ich trinke aus Prinzip keinen Aperol Spritz, mag keine Dinge in Herzform und wenn auf etwas Glitzer drauf ist, wird es ignoriert. Aber in diesem Moment war dann plötzlich alles anders. Ich bin zwar immer noch davon überzeugt das es für meine Reaktion eine plausible anatomische Erklärung gibt (jmd. ne Idee...irgendwas mit Zwerchfell und Stimmbändern oder so?!), aber diese hätte meinen Bruder dann auch nicht mehr interessiert. Der lag nämlich fast heulend vor Lachen am Ufer, weil ich, seine ultra coole große Schwester, „gekrischen hat wie ein kleines Mädchen“. Seine Worte hmmmpf.


Die ersten Sekunden waren aber auch wirklich verstörend. Interessanterweise fühlt es sich ein bisschen so an wie wenn man im Schwimmbad vom 3m Turm springt und beim Aufprall vergisst sich die Nase zuzuhalten und es dauert auch eine ganze Weile bis im Gehirn ankommt was grade passiert ist. Am Ende ist es dann aber einfach eine sensationelle Erfahrung...zumindest für mich, weil ich mir damit einen großen Traum erfüllen konnte. 
So, und jetzt würde mich ja interessieren was auf eurer persönlichen Bucket-List so steht...brauch ja jetzt ein paar neue Ideen :-)


Unbedingt: ein Besuch bei Taupo Bungee

Montag, 14. Oktober 2013

Neuseeland im Winter?!?


Bereits im Flugzeug werde ich von meinem Nebensitzer Scott ausgelacht. 
Geht ja schonmal gut los. 
Scott ist ein 21 Jahre alter Brite, der irgendwo auf der Neuseeländischen Südinsel Physik studiert. 
Ich.bin.neidisch. 
(also nicht wegen dem Physik Studium…das kann er gerne behalten…aber das Ganze in Neuseeland?! *schmacht*)
Jedefalls sagt mir Scott das 
1. Kein Mensch im Winter nach Neuseeland geht, da seiner Erfahrung nach die Schneeverhältnisse in Garmisch ja doch wirklich besser sind und 
2. 10 Tage für eine Neuseelandrundreise nicht mal ansatzweise ausreichend sind.

Ich habe während unserer Reise des öfteren an das Gespräch zurück gedacht. Beispielsweise wenn ich mal wieder meine gesamte Willenskraft aufbringen musste um mich morgens aus einem heizdecken-warmen Bett in das Zimmer zu begeben, welches egal wo wir waren, immer gefühlte Tiefkühltruhen Temperaturen hatte. Mit heizen bzw. Isolieren von Häusern haben es die Kiwis nämlich leider nicht so. Dort werden zum Teil ganze Häuser mit überdimensionierten Heizlüftern gewärmt. Aber meinen Beobachtungen zufolge werden auch diese nur verwendet, wenn mal ein paar verweichlichte Deutsche zu Besuch sind. Während wir nämlich dick eingepackt in: 
- Angora Unterhemd
- Sweatshirt
- Softshell Jacke
- Schal
- Jeans
- extra dicke Winter-Laufsocken 
bibbbernd durch die Straßen gehen, laufen uns überall fröhlich lachend Schulkinder entgegen. 
In kurzen Hosen. Und Flipflops. 

Ein weiterer Moment in dem ich uns zu fürchterlichen Weicheiern erklärt habe, war als wir Marc kennenlernten. Ihm gehört die wunderschöne Bar OurPlace in New Plymouth, und während wir uns über Tee und heißer Schokolade wärmten, erzählte er uns von den Surfbedingungen des heutigen Tages. (nur so mittel übrigens). Allein der Gedanke auch nur meine Zehen in das Meer am Fitzroy Beach zu strecken jagt mir Gänsehaut ein. Wir hatten ihn nämlich am Morgen sogar selbst aufgesucht den wunderschönen Strand. Doch trotz der wunderschönen Landschaft, dem grandiosen Sonnenaufgang und dem faszinierend feinen schwarzen Sand konnte ich die Rückkehr ins Auto kaum erwarten. 

Fitzroy Beach, New Plymouth

Te Rewa Rewa bridge in New Plymouth

Im Grunde waren auch die Gesprächseröffnenden Worte mit jedem Local: "Also wäre jetzt Sommer, dann könnten wir..." "Im Sommer machen wir das normalerweise so und so.." "Ja, jetzt ist es halt blöd, aber ich sag's euch im Sommer...." 
Ok, wir haben es verstanden...im Sommer ist wohl alles besser, aaaaber wir waren hochmotiviert das Gegenteil zu beweisen! Das Projekt: "Wie geil ist Neuseeland bitte im Winter" konnte starten.

Abfahrt in Auckland Richtung Norden. ROADTRIP!

Unser schicker, nagelneue Mietwagen. Toyota Corolla über Sunnycars, für 3 Personen mit großen Koffern  - kein Problem


Ka kite ano!