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Sonntag, 13. April 2014

"Ich war noch niemals in New York"

Es heißt ja immer Vorfreude ist die schönste Freude. 
Auf mich trifft das grade definitiv zu, denn wir haben endlich unsere erste New York Reise gebucht!
Seit Wochen stapeln sich in unserem Wohnzimmer mal wieder die Reiseführer, ich durchforste allabendlich das Netz nach Tipps und Ideen und kann es kaum noch abwarten mir diesen lang gehegten Wunsch zu erfüllen.



Als großer Serienjunkie, der jahrelang marathonartig Serien wie Sex and the City, Gossip Girl, White Collar und Co verschlungen hat, ist ein Besuch in der Metropole natürlich ein Muss. 
Ich freue mich auf leckeres Essen aus Food Trucks, die vielen Museen, ein Picknick im Central Park und natürlich *räusper* Shopping!

Da New York aber leider nicht das günstigste Pflaster ist (der Hauptgrund warum wir erst jetzt einen Besuch wagen), haben wir mal - ganz Abenteurer mäßig - unsere Unterkunft über Air B'n'B gebucht. Nachdem es mir mehr als widerstrebt hat horrende Beträge für ein Zimmerchen (Zimmer wäre übertrieben) zu bezahlen das aussah wie frisch aus einer Folge CSI NY, erschien mir diese Option sinnvoll. Wir nächtigen also sechs Tage bei einem Pärchen im coolen Williamsburg. Eine Ubahn Station ist um die Ecke, genauso wie ein Supermarkt und die Küche darf mitbenutzt werden. Dadurch sollten sich die Kosten (hoffentlich) im Rahmen halten. Außerdem sieht die Wohnung der beiden auf den Fotos aus wie ein wahr gewordener Industrie-Chic- Traum aus.  Ich bin gespannt und werde berichten. 
Bis dahin arbeite ich an dem ultimativen Soundtrack für die Reise und trällere weiterhin Udo Jürgens :)


Sonntag, 23. Februar 2014

Das erste Mal: Snowboarden

Es war wohl einer der frustrierendsten Momente meines Lebens. Ich komme mir schrecklich klein vor. verletzt, ausgelaugt und verraten.
Dramatische Szenen spielen sich da ab auf einer Südtiroler Skipiste. Da sitze ich also im Schnee, der Hintern bereits nass (ja, Mama ich weiß Blasenentzündung und so), reibe mein frisch verdrehtes Knie und verwende all meine Konzentration darauf jetzt bloß nicht loszuheulen.


Der Tag war lang und meine ersten Versuche auf dem Snowboard schmerzhaft. Das ist dann wohl der Nachteil als halb-Inselkind: es gab nie Skiausflüge mit der Familie und tolle Geschichten aus dem Kinderskikurs. Ich lerne das mit Mitte zwanzig und stelle mich an wie der letzte Depp. Das Problem des Älterwerdens ist in diesem Fall nämlich: man fängt an nachzudenken und hat Angst. Suboptimal wenn man an einem steilen Abhang steht und der schnucklige Snowboardlehrer verlauten lässt das man da jetzt runter fahren muss.
Ich hab mir alle Mühe gegeben nicht den Hasenfuß raushängen zu lassen, aber nach der 100sten verpatzten Kurve und unzähligen unsanften Landungen auf meinem Hinterteil war es dann einfach genug.
Als ich da dann so auf der Piste rumsaß um meinen schmerzenden Beinen eine Auszeit zu gönnen höre ich plötzlich eine Gummibärchentüte hinter mir rascheln und den Satz: "Ja Mensch junge Dame das ist ja Klasse wie du das machst! Du bist ja ganz schön schnell unterwegs!"
Dankbar drehe ich mich um und freue mich über die Willkommene Aufheiterung…nur um festzustellen das diese für das kleine Mädchen (mit dem beneidenswert coolen Hello Kitty Skihelm) ein paar Meter weiter gedacht war. Mist.

Also wieder aufrichten, was dank unzähliger Protektoren am Körper auch nicht so ganz einfach ist, und weiter geht's.

Dieses Drama liegt inzwischen 3 Jahre zurück. Inzwischen bin ich (meistens) schneller als die Skikindergartengruppe, falle nicht mehr aus dem Schlepplift und komm auch heil aus dem Sessellift ohne den gesamten Betrieb lahmzulegen. Ich muss auch zugeben, dass so ein eingeschneites Alpenpanorama gar nicht mal so hässlich ist. Vielleicht wird aus mir ja doch noch ein richtiger Wintersportler…wir werden sehen. 

Ort des geschehens: am Anfänger geeigneten Skigebiet Watles